Botanische Entdeckungen zwischen Vulkanen und Regenwäldern – eine virtuelle Reise mit Herbert Frei-Schindler nach Chile
Herbert Frei-Schindler nahm uns am Dienstag, 14. Juni 2022, mit auf eine fantastische Reise durch das zentrale Chile und durch Patagonien. Er erschloss uns eine Welt, die von unserer so sehr verschieden ist – auch botanisch.
Chile erstreckt sich von Nord nach Süd über etwa 4000 Kilometer. Topographisch wird das Land geprägt von zwei Gebirgsketten, die sich über fast das ganze Land hinziehen: Im Osten steigen die Anden auf fast 7000 Meter an, im Westen wird der Pazifik von einem deutlich weniger hohen Küstengebirge gesäumt. Die Folge ist eine enorme Vielfalt an unterschiedlichen Klima- und Vegetationszonen, die von Wüste und Steppe über hochalpine Regionen bis zu gemässigten Regenwäldern reichen.
Herbert Frei und seine Frau Silvia sind Ende 2021 mit einer kleinen internationalen Gruppe unter Leitung des englischen Botanikers und Buchautors Chris Gardner drei Wochen in Chile unterwegs gewesen, um die vielfältige und oft ungewöhnliche Flora, aber auch die grandiosen Landschaften in Zentralchile und Patagonien kennenzulernen. In seinem Vortrag wird der Referent eine Auswahl an interessanten Pflanzen und ihre Habitate vorstellen, aber auch einen Einblick in die landschaftliche Schönheit dieses Landes geben. Erwähnt werden sollen aber auch die aktuellen Gefährdungen der Biodiversität durch Mensch und Tier. Natürlich werden auch Reiseerfahrungen einfliessen, die vielleicht für potenzielle Chile-Reisende nützlich sein könnten.

Mehr über Herbert Frei findest Du hier.

Schreibe einen Kommentar