Herbert Frei: Der Hanggarten als Herausforderung und Chance. Vortrag am 22. Juli 2020 – ACHTUNG, neuer Termin!

Die Topografie seines Gartens kann man in der Regel nicht auswählen. Jede Topografie hat ihre Vor- und Nachteile. Das gilt natürlich auch für einen Hanggarten. Der Referent zeigt am Beispiel seines eigenen Gartens, welchen Herausforderungen er und seine Frau sich stellen mussten; welche Chancen eine Hanglage bietet; wie sich die Frage der Hangbefestigung mit möglichst wenigen baulichen Eingriffen lösen lässt; wie sich verschiedene Themen und Bereiche gestalten lassen, ohne dass der Garten zu einer Ansammlung von Versatzstücken wird; wie sich „Exoten“ in ein naturalistisches Gesamtkonzept einbinden lassen (und welche sich weniger eignen) und wie man sie in einem Garten platzieren kann, damit sie möglichst standortgerecht stehen.

Anmeldung zum Vortrag

Die Anmeldung ist ganz einfach mit Klick auf diesen Link. Du bekommst im Anschluss eine Bestätigung und den Link in die Videokonferenz.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Du nutzt Zoom zum ersten Mal? Mit Klick hier geht es zur Anleitung für die Nutzung von Zoom.

Über Herbert Frei

Geboren und wohnhaft in Zürich, Historiker und Anglist, Dr. phil., während 33 Jahren Professor an einem kantonalen Gymnasium in Zürich. Mit seiner Frau Silvia wohnt er seit 1996 im Stadtteil Zürich-Hirslanden an einem Südhang in einem Dreifamilienhaus. In den vergangenen zwanzig Jahren hat das Paar den ursprünglich 1927 angelegten terrassierten Garten, beeinflusst von englischen Vorbildern und begünstigt vom milden Mikroklima und der Klimaerwärmung, in ein grünes Refugium mit mixed borders und seltenen Stauden und Gehölzen verwandelt. Regelmässige Gartenreisen sind Teil ihrer Gartenleidenschaft. Am häufigsten führt sie der Weg nach England, Schottland und Oberitalien, von wo sie jeweils mit einem Auto voller Spezialitäten und Raritäten zurückkehren. Angesichts der immer milderen Winter verstehen sie sich als „Klimasurfer“, welche die neuen gärtnerischen Möglichkeiten auszureizen suchen, indem sie noch wenig bekannte Pflanzen aus Südafrika, Tasmanien, Neuseeland, China, Chile und dem Mittelmeerraum in Zürich anzusiedeln versuchen. Insofern ist ihr Garten auch ein Labor. Um die ökologischen Bedürfnisse ihrer „Exoten“ besser zu verstehen, unternehmen sie auch Reisen an die Naturstandorte, so etwa in die südafrikanischen Drakensberge.

In Zürich initiierte Herbert Frei vor rund 15 Jahren, inspiriert vom National Garden Scheme in England, den in der Schweiz neuartigen Quartiergartentag (für Nicht-Schweizer: Stadtteil-Gartentag), an dem Gartenbesitzer ihre Gärten für die Bevölkerung öffnen. Heute engagiert er sich vor allem im Vorstand der Freunde des Botanischen Gartens Zürich.

Der Autor ist seit den 1970er Jahren ein engagierter Fotograf, der sich seit einigen Jahren, aus offensichtlichem Anlass, auf Garten- und Pflanzenportraits spezialisiert hat. 2016 erhielt er den European Garden Photography Award.

Seinen Stadtgarten stellte er im Buch „Der Hanggarten eines passionierten Pflanzensammlers“, Deutsche Verlagsanstalt 2015, vor. Das Buch erhielt 2016 den Deutschen Gartenbuchpreis.

https://www.randomhouse.de/Buch/Der-Hanggarten-eines-passionierten-Pflanzensammlers/Herbert-Frei-Schindler/DVA-Bildband/e445808.rhd

Leave a Reply

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.